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21. Februar 2020: Musikschule und Kunstschule sind ein wichtiger Bestandteil

Jugendkunstschule und Jugendmusikschule bilden derzeit einen wichtigen Teil der außerschulischen Bildung. Um beide auch bei schwankenden öffentlichen Haushalten effektiv arbeiten lassen zu können braucht es möglicherweise eine Änderung in der Struktur.

Die Jugendmusikschule und Jugendmusikschule bilden zusammen einen wichtigen Teil der außerschulischen Bildung in Hameln. Die Musikschule gibt vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich einem Instrument und der Musik zu widmen. Dieses gilt gleichermaßen für Kunst in der Kunstschule. Dies fördert nicht nur die kulturelle Bildung, sondern auch entscheidend Kognition, Motorik und Kreativität. In Zeiten der immer kleiner werdenden Spielräume in den öffentlichen Haushalten geht nun leider einher, dass Zuschüsse gekürzt werden sollen. Dieses auch in dem Wissen der anerkannten Wichtigkeit und Wirksamkeit dieser beiden Einrichtungen als außerschulischer Lernort.

Die SPD-Fraktion möchte beide Schulen erhalten und sicher finanziert wissen. Deswegen soll überprüft werden, ob sowohl die Musikschule als auch die Kunstschule ein eine gemeinnützige Rechtsform überführt werden kann. Ziel dabei ist es, auf der einen Seite die Schulen unabhängiger von den Schwankungen des öffentlichen Haushaltes zu machen. Auf der anderen Seite würde die Stadt ihre Zuschüsse von derzeit ca. 630.000 Euro (ca. 600.000 für Musikschule, ca. 30.000 für Kunstschule) im Jahr senken können. Dabei darf der Unterricht und die Zielgruppen der Musikschule und der Kunstschule nicht beeinträchtigt werden.

Die Anträge (45/2020 & 44/2020)

Prüfauftrag: Rechtsformänderung der Jugendmusikschule

Die Verwaltung prüft inwiefern durch eine Rechtsformänderung, zum Beispiel zu einem gemeinnützigen eingetragenen Verein, der Zuschussbedarf der Jugendmusikschule reduziert werden kann. Insbesondere sind die personellen und finanziellen Auswirkungen zu prüfen. In dem Szenario soll die Jugendmusikschule institutionell mit sinkenden Zuschussbeträgen gefördert werden.

Begründung:

In vielen Kommunen werden städtische Musikschulen inzwischen von Vereinen mit anhängenden Fördervereinen betrieben (Beispielsweise Springe). Durch erhöhtes Spendenaufkommen bzw. einen Förderverein kann der Zuschussbedarf deutlich reduziert werden.


Erhaltung der Kunstschule

1. Die Kunstschule wird erhalten. Die Verwaltung wird damit beauftragt, intensiv nach anderen geeigneten Räumlichkeiten zu suchen. In die Suche sind die vorhandenen Kunst-, und Gestaltungsräume der städtischen Schulen einzubeziehen.
2. Die Verwaltung zeigt Möglichkeiten auf, inwiefern zukünftig ggf. durch eine Rechtsformänderung, zum Beispiel zu einem gemeinnützigen eingetragenen Verein, der Zuschussbedarf der Kunstschule reduziert werden kann, aber das Angebot erhalten bleibt. Insbesondere sind die personellen und finanziellen Auswirkungen aufzuzeigen.

Begründung:

Die Förderung von Kindern und Jugendlichen im kreativen Bereich, wie sie in der Kunstschule geleistet wird, sucht im Landkreis seines Gleichen. Kreative Geister werden nicht nur in der Kunst gebraucht, sondern sind eine wichtige Stütze eines riesigen Teils des Arbeitsmarktes. Der Weiterbetrieb ist finanziell betrachtet keine unlösbare Aufgabe. Die Wichtigkeit der individuellen Förderung auf dem Gebiet ist vorrangig.

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