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Fraktion Vor Ort S _dstadt

10. April 2014: „Fraktion vor Ort“ in der Südstadt - Umfangreicher Fragenkatalog zum Thema Asylbewerber in Hameln

Im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung unter dem Titel „Fraktion vor Ort“ hat sich die SPD Ratsfraktion Hameln gemeinsam mit der SPD Abteilung Südstadt unter anderem mit der Situation der Asylbewerber beschäftigt.

Zum einen ging es erneut um die Wohnsituation der Asylbewerber: „Nach unseren Informationen hat sich die Situation seit unserer letzten Anfrage nur wenig gebessert“, berichtet SPD-Ratsfrau Kirsten Martens. Es gäbe weiterhin Wohnungen mit defekten und sogar zerschlagenen Fenstern, Schimmel und einiges weite mehr.

Um die weiteren Schritte mit der Verwaltung abzusprechen, möchte Sie erst einmal die Standorte, sowie die Miet- und Eigentumsverhältnisse der Wohnungen und Gebäude geklärt wissen. „Außerdem möchten wir Informationen, wer den Zustand dieser Wohnungen und Gebäude kontrolliert. Auch die Höhe der gezahlten Mieten interessiert uns natürlich“, so Martens weiter.

2011 Youssef
Amar Youssef

An ihrer Seite weiß Kirsten Martens ihre Ratskollegin Waltraut Mehring. Die stellvertretene Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Sicherheit kennt die schwierige Lebenssituation der Asylbewerber, schließlich hat sie sich vor vielen Jahren um einige der ersten Asylbewerber gekümmert. Diese wurden damals überwiegend in Afferde untergebracht. Eine Aufgabe die nun der Geschäftsinhaber und Sozialdemokrat Amar Youssef ehrenamtlich übernimmt – bisher ohne finanzielle Unterstützung.

2011 Mehringw
Waltraut Mehring

„Wir können diese Menschen nicht in unser Land holen, um sie vor Krieg und Zerstörung in ihrer Heimat zu retten, um sie sich dann selbst zu überlassen – und das in einem fremden Land“, macht Mehring deutlich. Die Folgeprobleme seien dann aus ihrer Sicht vorprogrammiert: „Auch da spreche ich aus Erfahrung!“ Aus diesem Grund möchten die Sozialdemokraten auch geklärt werden, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Dabei geht es auch darum, ehrenamtliche Helfer wie Amar Youssef zu entlasten.

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