• Die geplante Südumgehung für Hameln zur Entlastung von Durchgangsverkehr findet unsere volle Unterstützung. Sie muss nach so vielen Planungshindernissen nun endlich verwirklicht werden.
  • Es bleiben aber bedeutende Verkehrsströme in der Stadt, für die geeignete Entlastungslösungen noch offen sind. Wir werden deshalb von Land und Bund den Planungsbeginn für eine Nordumgehung von Hameln fordern, damit der zunehmende Lkw- Verkehr von der B 83 in Richtung B 217 und B 1 und umgekehrt abgefangen werden kann. Kurzfristig werden wir uns weiter für die unzumutbar belasteten Anwohner z.B. an Pyrmonter/Fischbecker Landstraße, an Basbergstraße/Fahlte/Reimerdeskamp und an der Deisterstraße einsetzen. Die geforderten Verkehrsbeschränkungen sind aber nur sehr eingeschränkt zulässig und bringen deshalb oft nicht die erhofften Verbesserungen. Wir werden weiter an erfolgversprechenden Lösungsversuchen mit aller Kraft mitarbeiten.
  • Dem Radfahrverkehr soll in Hameln weiter eine hohe Bedeutung zukommen. Aus der vorliegenden Bestandsaufnahme müssen die festgestellten Problempunkte im Radwegenetz auf der Grundlage einer finanzierbaren Prioritätenliste abgearbeitet werden.
  • Gegen einen Ausbau des bestehenden Gleiskörpers der Bahnstrecke Hildesheim-Hameln- Löhne für den durchgehenden Güterverkehr werden wir uns mit allen verfügbaren Mitteln zur Wehr setzen. Die Belastung der unmittelbar benachbarten Wohngebiete ist für die Menschen dort nicht vertretbar. Die Suche nach den notwendigen Gütertransportwegen der Zukunft muss darauf Rücksicht nehmen.