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14. März 2010: Politisches Frühstück zur Hauptschule in der Südstadt

Ein hoch interessantes Politisches Frühstück erlebten die Teilnehmer einer von der SPD-Südstadt organisierten Veranstaltung.

Der Vorsitzende Manfred Wüstenfeld, freute sich, neben dem Gast der Veranstaltung, dem Rektor der Grund- und Hauptschule Südstadt, Herrn Wilken, unter anderen die Ratsfrau Kirsten Marten und die Kreistagsabgeordnete Angelika Wüstenfeld-Schulz begrüßen zu können.

Von Anfang an entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch:
Schon länger hatten sich die Genossen in der Südstadt Gedanken gemacht: Was passiert, wenn die drei Hauptschulen in der Hamelner Kernstadt (Pestalozzi-Schule, Klüt-Schule und Schule Südstadt) auf Grund abnehmender Schülerzahlen nur noch einzügig (d.h. eine Klasse je Jahrgang) organisiert werden können?

Unsere Südstadt ist ein liebenswerter, aber auch hochbrisanter Ortsteil: Unsere Nachbarn haben in vielen Ländern der Erde ihre Wurzeln.

Könnten wir es uns leisten, ein weiteres anerkanntes soziales Bindeglied zu verlieren?

Zur Erinnerung: Bereits die geplanten Wohnstrukturinvestitionen und das Hallenbad Hafenstraße sind dem Rotstift zum Opfer gefallen! Vom Arbeitskreis ausländischer Kinder sind nur noch Fragmente übrig.

Dabei muss sich „unsere“ Schule Südstadt keinesfalls verstecken:
 Jede Klasse hat einen Internet-Anschluss
 Im Medienraum hat jede/r Schüler/in einen eigenen PC-Arbeitsplatz
 Die Sporthalle Süd sucht in Größe und Ausstattung ihresgleichen
 Das Sportgelände der Schule will genutzt werden

Darüber hinaus ist die Schule vorbildlich niedersachsenweit vernetzt.

Kurz: Dies alles hat Geld gekostet und muss weiter eingesetzt werden.
Dies alles trägt zur Integration und nicht zuletzt zum sozialen Frieden in der Südstadt bei. Vieles ist durch private Initiativen finanziert worden. Diese privaten Investoren erwarten, dass die Schule, aber auch die Politik verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgeht.

Nachdenklich verließen die Teilnehmer dieses politische Frühstück. Alle wollen wieder kommen, sich weiter informieren und nicht zuletzt an der Willensbildung über das Schicksal „ihrer“ Schule Südstadt mit entscheiden.

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