Die Zukunft der Hamelner Schullandschaft

 
Foto: SPD Ortsverein Hameln

Kurt Meyer-Bergmann

 

Auf der Ratssitzung am Mittwoch den 18.09.2019 wurde auch über die Zukunft der Hamelner Schullandschaft entschieden. Einstimmig entschied der Rat die Vorlage 283/2018-1. Es wird demnach in Zukunft bei den weiterführenden Schulen alte und auch neue Schulstandorte geben.

 

Die Schulstandorte in Hameln werden sein: Schiller-Gymnasium, Viktoria-Luise-Gymnasium, Schulzentrum Nord (bestehend aus Albert-Einstein-Gymnasium und IGS Hameln), ein neues Schulzentrum West (bestehend aus Theodor-Heuss-Realschule und Oberschule Pestalozzi) sowie ein neues Schulzentrum Süd (bestehend aus Grundschule und Sekundarbereich 1).

Der Ausschussvorsitzende des Schulausschusses Kurt Meyer-Bergmann betonte, dass mit dieser Abstimmung nicht über ein Schulsystem abgestimmt wurde. „Eine solche Entscheidung fällt so oder so auf der Landesebene.“ betonte der Sozialdemokrat. Und weiter: „Es wurde über die Frage der Standortentwicklung von weiterführenden Schulen entschieden.“  In dem Vorgehen Schulzentren zu bilden sieht Kurt Meyer-Bergmann einen entscheidenden Vorteil: „In die Schulzentren kann jede Schulform Einzug erhalten. Damit bieten wir unseren Hamelner Schülerinnen und Schülern eine vernünftige bauliche Ausbildungssituation und stellen gleichzeitig sicher, dass zielgerichtet investiert wird.“ so der SPD-Schulpolitiker.

„Wir möchten, dass es offen ist. Wir wollen diejenigen Schülerinnen und Schüler fördern, die in der Schule leistungsschwach sind. Deswegen wollen wir sie mit leistungsstärkeren Schülern zusammenführen.“ erklärt Meyer-Bergmann und ergänzt: „Schlussendlich wird es ein beiderseitiges Lernen sein und damit eine Win-Win-Situation für alle Schülerinnen und Schüler schaffen.“

Darüber hinaus besteht derzeit noch das Problem mit abgeschulten Schülern. Diese Schülerinnen und Schüler machen vor allem zwei Jahre lang lediglich negative Erfahrung im Gymnasium. „Das alles nur, um anschließend an eine oder mehrere andere Schulen weitergereicht zu werden.“ erläutert Meyer-Bergmann. „So kann die so notwendige und motivierende Freude am Lernen nicht entstehen.“

Bei der jetzigen Planung waren die meisten Grundschulen nicht in dem Blick genommen worden. „Die Grundschulen haben wir auch auf dem Schirm und möchten diese für die Zukunft schlagkräftig gestallten. Wir haben jetzt bei den weiterführenden Schulen angefangen und werden bei den Grundschulen weitermachen.“ erläutert der SPD-Schulpolitiker Kurt Meyer-Bergmann das weitere Vorgehen.

 
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